Was sind Drückteile – und wann sind sie wirtschaftlich?
Drückteile sind rotationssymmetrische Hohlkörper, die durch Metalldrücken aus einer ebenen Blechronde geformt werden. Im Unterschied zum Tiefziehen wird das Blech nicht in eine Matrize gedrückt, sondern an einem rotierenden Formfutter mit Drückrollen Schritt für Schritt umgeformt.
Der entscheidende Vorteil: Drückteile entstehen ohne aufwendiges Werkzeug. Dadurch ist Metalldrücken die wirtschaftliche Wahl für Prototypen, Kleinserien und Sonderbauteile bis ca. 1.000 Stück pro Jahr sowie für sehr große Durchmesser oder variable Geometrien.
